Radlwallfahrt nach Altötting am 30.06.2012
Gegen 07:00 Uhr morgens fanden sich am Dorfplatz 3 Radfahrerinnen und 4 Radfahrer ein.
Unterwegs fädelte sich dann noch Annerose an der Jettenbacher Eisenbahnbrücke in unsere
Reihe ein. Das Wetter war wieder herrlich, wie fast jedes Jahr. Ohne Probleme fuhren wir dieses
Mal die gewohnte Strecke in Richtung Altötting. Max Voglmaier erwies sich als ortskundiger Scout
und führte uns durch den schönen Garten von Malseneck. Da wir durch den Garten noch nie
durchgefahren waren, kamen von den hinteren Reihen Kommentare wie „Öha, wo fahrns jetzt hi?
Geht’s da scho wieder ausse?“
Nachdem wir gegen halb zehn in Altötting angekommen waren, ließen wir uns die wohlverdienten
Weißwürste schmecken. Auf dem Kirchplatz trafen wir dann auf Pilger, die mit zwei Eseln im
Schlepptau von Passau nach Altötting gewandert waren. Sie legten die 100 Kilometer Strecke in
ca. 5 Tagen zurück, also jeden Tag einen Marsch von 20 Kilometern.
Nach dem Besuch der Gnadenkapelle, der Stiftskirche und der Basilika brachen wir wieder in
Richtung Heimat auf. Dieses Mal fuhren wir getrennt heim. Wolfgang und ich hatten uns e
ntschieden , mit dem Zug nach Hause zu fahren. War auch nicht schlecht. Da die Südostbayernbahn
an diesem Wochenende 10jähriges Jubiläum feierte, konnten wir noch eine alte österr. Dampflok
der 38-Serie bestaunen. Die Einkehr in Jettenbach ist mir leider entgangen. Ich wollte eigentlich
mit dem Auto nachfahren, bin dann aber wohl im Garten auf der Liege eingeschlafen.
Hat auch gut getan!
