Dort angekommen erwartete uns der Besitzer Niko Raupach.
Zuerst ging es zum offenen Rinder Kaltstall, der nur im Winter für die Angus Rinder ein
Dach über dem Kopf bietet. Hier bekommen sie auch während der Wintermonate ihren
Nachwuchs. Danach warfen wir einen Blick auf die Weide, wo sich die Rindviecher fast das
ganze Jahr, von März bis Oktober, aufhalten. Da das Angus ein Zuchtrind ist, reicht die
Milchmenge gerade mal zur Aufzucht der eigenen Kälber, so kann es manchmal auch
vorkommen, dass Niko Raupach Milch für ein Kalb einfrieren muss, wenn eine Mutterkuh
verendet.
Nachdem wir die Angus hinter uns ließen, gingen wir weiter in den Schweinestall. Gut so,
da es gerade anfing zu regnen. Auch hier erklärte uns Niko ganz genau die Zucht der
(Bullen-) Schweine. Eine Zuchtsau ferkelt zweimal im Jahr, jeweils bis zu 14 Ferkel und
noch mehr. Das kleinste Ferkel überlebt meistens nicht. Vier Wochen nach der Geburt
beginnt eine Gruppenhaltung von etwa vier Säuen mit ihren Ferkeln. Die Ferkel saugen
besonders lang bei der Muttersau. Ausgestattet mit einem warmen Stall und Terrasse
genießen sie ihr kurzes sorgenfreies Schweinedasein.
Nun reichte es uns von der ganzen Schweinerei und wir gingen zum gemütlichen Teil über.
Bei einer halben Bier und Spanferkel mit Salat haben wir´s uns richtig gut gehen lassen.
Noch ein Dankeschön an die 25 Teilnehmer für das rege Interesse.
