Radlwallfahrt am 02.07.2011 nach Altötting

 

Morgens früh um Sieben haben wir Kaffee gemacht, nein, da trafen wir uns am Dorfplatz, um wie

jedes Jahr mit dem Radl nach Altötting zu fahren.

Sportliche drei Radlerinnen fanden sich dieses Mal ein. Nach kurzer Unterhaltung mit Wolfgang

Schambeck, der leider nicht mitkommen konnte, weil er einen Hexenschuß hatte, fuhren wir

Richtung Jettenbach. Dort fädelten noch zwei Mädels aus Zarnham bei uns ein. Wie gewohnt fuhren

wir den bekannten Weg weiter über Ensdorf,  Malseneck ganz gach runter und dann, bevor wir nach

Guttenburg wieder rauf sind, ist es passiert, das erste Malheur.

Das vordere Licht meines Rades brach ab. Zum Glück hatten wir eine Krankenschwester (Bernadette)

dabei, die das Licht gleich wieder hingepflastert hat.

Als wir zum Frühstücken dann in Altötting angekommen waren, gab es einen kurzen Regenschauer.

Der machte uns aber nichts aus, da wir geschützt unter einer Markise saßen. Nach dem Besuch der

Gnadenkapelle und der Stiftskirche bummelten wir noch etwas auf dem Kapellplatz herum, bevor

wir gegen Mittag wieder in Richtung Heimat aufbrachen.

Dieses Mal radelten wir über Mühldorf, mit einem Abstecher nach Flossing, wegen eines

„Radelverfransers“, und haben uns dann noch kurz unfreiwillig getrennt. In Guttenburg trafen wir

uns dann wieder und fuhren gemeinsam weiter. Bis Niederndorf gings dann wegen des Gegenwindes 

sehr „zaach“ weiter. Dort haben sich Christine und ich gesagt „wer sein Rad liebt, der schiebt“, und

strichen die Segel. Oh meine Haxn!!...es ging nichts mehr. Wir (Christine und ich) haben uns

entschlossen, zu Fuß bis nach Jettenbach/Bhf. zu schieben. Annerose, Bernadette und Anneliese 

sollten uns schon mal eine Brotzeit in Jettenbach bestellen, wenn sie lange vor uns dort sind.

Nach kurzer Zeit hielt schließlich ein Auto neben uns. Eine bekannte Stimme rief uns zu „Mei schauts

ihr fertig aus! Warum schiabtsn Ihr? Wo kemmtsn Ihr her?“ Neben uns hielt die Kelldorfner Evi an.

Die hatte uns der Himmel geschickt. Eigentlich wollten wir ja schieben, doch nach längerem Hin und

Her sind wir doch eingestiegen und haben uns von der Evi nach Jettenbach fahren lassen. Die Evi hat

 halt ein großes Herz für gestrandete Radfahrer.

Was meint ihr, wie die anderen dann geschaut haben, als wir bereits im Biergarten saßen als sie kamen.

Evi, vielen Dank, dass Du auf dem Weg zum Aldi einen Umweg von Niederndorf über Jettenbach

gemacht hast.

Zum Schluss musste auch noch Bernadette ein Taxi zum Heimfahren in Anspruch nehmen, da sie s

ich einen Plattfuß eingefangen hatte.  

Trotz aller Strapazen war es ein sehr heiterer und fröhlicher Tag.