Ferienprogramm

„Naturführung heimisches Wild“

 

Am 27.08.2011, frühmorgens um 07:00 Uhr, trafen wir uns bei Sabine und Hans Huber in Heuwinkl.

Nach einer kurzen Erläuterung durch Hans Huber, was uns alles erwarten wird, ging es auch schon

los in Richtung Wagenspöck. Bereits nach einigen Metern hatte Felix schon eine Ringelnatter

entdeckt. Diese war aber ganz schön platt, da offenbar schon einige darübergefahren waren.

Hans zeigte uns sämtliche Bäume und erklärte uns, wie man sie anhand der Rinde, den Blättern und

den Früchten unterscheiden konnte. Wir sahen u.a. Ahorn, Essigbaum, Esche, Buche, Tanne und

Fichte. Auch einen wilden Hopfen konnten wir entdecken. Kurz darauf konnten wir bereits das erste

Wildtier bestaunen und auch anfassen. Es handelte sich um ein Eichhörnchen. Hans hatte sich vorher

die Mühe gemacht und für uns etliche Tierpräparate im Wald versteckt. Diese platzierte er im

jeweiligen Lebensraum der Tiere. Die 8 Kinder und die 4 Erwachsenen waren äußerst interessiert

und voll bei der Sache. Von keinem der Kinder war zu hören „Ich kann nicht mehr“ oder „Mir is so

langweilig“.  Am Altwasser des Inns besahen wir uns die Verbißspuren  des Bibers, die  er dort

zahlreich hinterließ.

Hans erzählte uns auch viel über die Fische die im Inn und im Altwasser leben.  Anschließend ging es

durch einen Hohlweg wieder hinauf. Auf dem Weg waren immer wieder Tierpräparate für uns

versteckt. Zum Beispiel ein Steinmarder, und ein Hermelin das auch Großwiesel genannt wird, weil

es im Winter ein weißes Fell bekommt. Ein Mauswiesel war auch dabei. Dieses wird so genannt, weil

es so dünn ist, dass es in ein Mausloch passt. Auch ein Dachs, ein Fuchs, ein Fasan, eine Stockente

und auch der Wanderfalke durften nicht fehlen. Über alle Tiere wusste Hans Huber vieles zu

berichten.

Zum Abschluss durften die Kinder noch auf einen Hochsitz klettern und mit einem Fernglas

bewaffnet  auf  die Pirsch gehen. Die 3 Stunden dauernde Führung durch den Wald verging wie im

Fluge und nun hatten alle mächtig Hunger. Alle freuten sich auf das von Sabine Huber vorbereitete

Frühstück, das nach der Wanderung hervorragend schmeckte.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Sabine und Hans Huber recht herzlich für die Mühe

und Geduld, die sie mit uns hatten, bedanken.

Vorrausichtlich werden wir im kommenden Frühjahr mit Hans Huber eine

„Vogelstimmenwanderung“  unternehmen.

Näheres hierzu wird aber zeitnah bekannt gegeben.