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Unternehmen „Ortsmeisterschaft“ von langer Hand geplant…
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Bereits im Vorfeld gab es mehrere Taktikvarianten, die im Raum standen. Sollten wir die Mannschaften in der besprochenen Konstellation belassen oder doch beide Teams ausgewogen mit Damen bestücken? Es gab viele Diskussionen um diese Frauenquote. Keine der Damen wollte aber als Quotenfrau abgestempelt werden und so ließen wir uns von dieser Quotendiskussion nicht einschüchtern und blieben dabei: „Theater1“ bildeten Claudia Trautbeck, Steffi Brandl, Martina Mußner und Christoph Trautbeck und „Theater2“ bestand aus den Schützen Leonhard Grundner, Hans Sachenbacher jun., Markus Ziegelgänsberger und Markus Feckl.
Nun ging es an den Trainingsplan. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und immer mittwochs mit den Eisschützen mittrainieren. Einfacher gesagt als getan. Wir mussten feststellen, dass wir die Teams wohl doch nicht früh genug zusammengestellt hatten – wie sonst lässt es sich erklären, dass wir kaum Trainingseinheiten absolvieren konnten…
Um von unserer fehlenden Technik und unserem Trainingsrückstand abzulenken kam uns einen andere Idee. Wir engagierten uns „James den Butler“ (ausgezeichnet gemimt von Martin „Bubi“ Trautbeck“), der uns sowohl mit kühlen und warmen Getränken versorgen sollte, als auch die Blicke der anderen Mannschaften auf sich ziehen sollte.
Gesagt getan – hoch motiviert gingen wir am Nachmittag an den Start und waren guter Dinge, unterstützt von dem kurzfristig eingekauften Trainer Hias (Binder). Lange schien unsere Taktik aufzugehen – bestens versorgt von unserem fleißigen Helfer „James“ konnten wir die eine oder andere Kehre für uns entscheiden. In der Anfangsphase machte sich nach den ersten gewonnen Spielen sogar Euphorie breit. Über die volle Distanz des Turniers konnte diese Euphorie unsere mangelnde Spielpraxis leider nicht aufwiegen. So wurde in der Siegerehrung wahr, was wir schon befürchtet hatten. Unsere Mannschaften belegten wieder die letzten beiden Plätze… L
Trotzdem war es wieder ein lustiger Nachmittag in geselliger Runde. Vielleicht finden sich im nächsten Jahr wieder mehrer Mannschaften, die wie wir weniger Routine im Asphaltschießen haben. Uns bleibt ja immer noch die Möglichkeit im nächsten Jahr aktiv zu trainieren – wir werden sehen …
Martina Mußner
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