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So machten sich um die dreißig Interessierte am 17.Dez. mit dem Bus nach Ruhpolding auf, um die Weihnachtsgeschichte einmal anders zu erleben. Die ca. eineinhalbstündige Busfahrt nutzten die einen zum „Einstimmen“ und die andern zum „Auskurieren stressiger Weihnachtsfeiern der Vortage“. Angekommen im Holzknechtmuseum packten wir uns warm ein und suchten unsere Plätze auf der Freilichttribühne. Das Holzknechtmuseum mit seinen alten Holzhütten diente als Kulisse der nun stattfindenden Aufführung der Ruhpoldinger Heimatbühne und des Miesbacher Trachtenvereins. Bereits seit 1985 inszinieren diese beiden Vereine eine vorweihnachtliche und besinnliche Freilichtaufführung in herrlicher Bergkulisse. Auch wir erlebten die Weihnachtsgeschichte in einem kleinen Dorf in winterlicher Landschaft. Über 100 Mitwirkende erweckten die Szenen zum Leben und verzauberten die über 800 Zuschauer. Nach der Aufführung hofften wir auf einen gemütlichen Ausklang auf dem Weihnachtsmarkt – leider gab es außer einem Glühweinstand keine Möglichkeiten. Wir hatten schon Angst, dass wir für einen Glühwein ewig anstehen müssen, aber außer Mittergars besiedelte niemand den Stand – die anderen Besucher traten alle unmittelbar die Heimreise an. Entweder waren diese besser angezogen oder härter im Nehmen, aber ohne Glühwein hätten wir nicht mal den Rückweg zum Bus geschafft - so kalt waren unsere Glieder. Wer größer war, z.B. so groß wie unser wer wääs Vorstand, brauchte natürlich länger bzw. mehr um seinen Körper wieder auf angenehme Betriebstemperatur zu bringen. Gegen 18.20 Uhr begann die Rückfahrt nach Mittergars, wo auch die meisten planmäßig ankamen. Für nächstes Jahr habe ich schon die Waldweihnacht in Halsbach ins Auge gefasst – da gibt es 100% Weihnachtsmarkt mit…. genau mindestens zwei Glühweinstände.



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