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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
Mittwoch Abend, den 11.06.2008, 20.00 Uhr, fiel der Startschuss für die diesjährige Radfahrer/Inline-Skater-Tour. Von Gars-Bhf. aus startete die sechsköpfige Sportgruppe ihre Reise nach Eibau (Sachsen), wo der Spree-Radweg beginnt. Aber so schnell waren wir nicht. Unsere 14-stündige Zugfahrt von Gars-Bhf. nach Mühldorf, über Landshut, Regensburg, Leipzig, Dresden nach Eibau (5mal umsteigen!!) kostete Kraft und Schlaf und erschwerte somit unsere erste Etappe von Eibau nach Schirgiswalde. Es gibt wohl offiziell drei Spreequellen – miteinander haben wir alle gesucht und gefunden. Nach einem stetigem Bergauf und Bergab und für die Inline-Skaterinnen schwierigen Oberflächenverhältnissen (Solidaritätszuschlag??), kamen wir doch alle frisch und munter in unserem ersten Quartier an. Begeistert, dass wir doch noch ein Gasthaus gefunden haben, mussten wir leider die Niederlage von Deutschland : Kroatien erleben. Der zweite Tag begann wolkenverhangen und trüb, ja sogar leicht regnerisch, und trotzdem schafften wir es einigermaßen trocken bis nach Bautzen. Dort besetzten wir den Backshop des Lidl-Marktes und beratschlagten uns über den weiteren Verlauf des Tages. Es trennte sich nun die Spreu vom Weizen, vereinigte sich aber wieder in Uhyst zur Spreeperlen-Abendgruppe. Den bisher landschaftlich reizvollsten und wettermäßig stabilsten Tag erlebten wir auf unserer nächsten Etappe nach Cottbus. Preisfrage: Wie viele Einwohner hat Sprey? Antwort erhalten Sie bei der Führung in der Schrothholzkirche durch die hiesige Messnerin. Der Weg führte uns durch rekultivierte Tagebauflächen mit neuen Radwegen, großen künstlichen Seen, die zu Naherholungsgebieten ausgebaut wurden. Vorbei am Stadion der Freundschaft (2:0) fanden wir unsere - Laber,Laber- Unterkunft (unsere Vermieterin war sehr mitteilungsbedürftig). Den Tag beendeten wir mit einem Besuch des Cottbuser Stadtfestes. Am nächsten Tag machten wir uns in drei Gruppen auf den Weg nach Burg/Kauper. Während die Inliner-Mädels die neueste Infrastruktur (da ist der Soli!) testeten, ließen sich die Radler von der Hauswirtin auf den rechten Weg bringen. In Burg/Kauper angekommen, bestiegen wir einen der berühmten Spreewalder Kähne und ließen uns von einem sehr netten Fährmann nach Lübbenau schippern. Sollte jemals jemand in diese Gegend kommen – sehr empfehlenswert! Tipp: Es sollten mehr Weinflaschen und Schnaps als Personen an Bord sein. Lichter aus – FILMRISS – Türkei im Viertelfinale – Nächster Tag. Unsere Inlinerinnen erkundeten aufgrund fehlenden Soli das Biosphärenreservat von Lübbenau nach Schlepzig zu Fuß (ca. 8 km). Während die Radfahrer das Naturschutzgebiet „Innerer Unterspreewald“ durchquerten, traf man sich schließlich wieder in Schlepzig zu einem gemeinsamen Essen. Von dort aus ging es nun rasch weiter zu unserem nächsten Ziel – Werder. Dort beendeten wir den Tag mit einem 1:0 für Deutschland. Der zweite Tag komplett ohne Regen führte uns mit einem Zwischenstopp in die schöne Stadt Beeskow weiter nach Berkenbrück. Abenteuerlich wurde es ab der Kersdorfer Schleuse, wo die Radfahrer auf den Spuren der Stasi (RAF) waren und die Inliner-Mädels durch den Wald wanderten (wiedermal). Frisch gestärkt ging es nun auf die vorletzte Etappe von Berkenbrück nach Erkner. Es sollte wieder ein sonniger Tag werden. Schnell waren wir in Fürstenwalde. Weiter ging es auf einem neu asphaltierten Radweg durch den „Fürstenwalder Stadtforst“. Da die heutige Etappe keine 50 km lang war, schalteten wir einen Gang zurück und genossen die herrliche Landschaft. Noch eine kurze Rast und schon waren wir in Erkner, unserem Etappenziel. Stopp! Nicht alle. Renate fand tatsächlich eine andere Route. Als wir bemerkten, dass Sie fehlte, schwärmten wir eilig in alle Himmelsrichtungen aus und konnten sie wenig später wieder auffinden. Einmal zu früh abgebogen und weg war sie. In Erkner hatten wir einen ganzen Bungalow für uns alleine. Harald hat die Erstverpflegung (Sekt und Orangensaft) übernommen. Den Tag ließen wir dann beim „Türken“ ausklingen. -Berlin wir kommen- hieß es am anderen Morgen. Vorbei am „großen Müggelsee“, in dem wir ein Fußbad nahmen, kamen wir an den Stadtrand von Berlin. Ab jetzt ging der Herzschlag in die Höhe. Konzentriert stürzten wir uns in den Großstadtverkehr. Wir waren sichtlich stolz, als wir geschlossen durch das „Brandenburger Tor“ rollten. Bald darauf erreichten wir unser Quartier.
Ja Leute, das war unsere diesjährige Tour. Schee war´s wieder.
Martina Mußner
Berlin, Berlin – wir fliegen nach Berlin
Unter diesem Motto starteten 6 Mittergarser an einem sonnigen Freitag Richtung Flughafen München. Nach dem einchecken ließen wir uns noch ein klassisches Weißwurstfrühstück inklusive Bier schmecken. Gestärkt startete der Flieger gegen Mittag Richtung Berlin. Nach nur 50 Minuten landete die Maschine und das Empfangskomitee erwartete uns bereits winkend am Ausgang. Gemeinsam ging es per Bahn zum Wittenbergplatz. Dort gab es in der Bar „Paydos“ erstmal eine Stärkung, anschließend wurde das Quartier City Hotel Ansbach aufgesucht. Nach einem ausgiebigen Styling ging es zum gemeinsamen Abendessen zum „Haus der 100 Biere“ am Potsdamer Platz. Dieses Restaurant wurde bereits am Morgen von Harry und Martin ausgesucht und natürlich getestet. Ein weiterer Programmpunkt an diesem Abend war der Besuch der „BLUE MAN Group“. Danach ging´s wieder zur mexikanischen Bar, die an diesem Abend von vielen türkischen Fußballfans belagert wurde. Nichtsdestotrotz fanden wir 12 Mittergarser einen Tisch, schauten das Spiel an und das Bier sowie die Cocktail ließen wir uns schmecken. Das Viertelfinale wurde abgepfiffen, was dann geschah - ich kann nur sagen: „so was haben wir in Mittergars noch nie erlebt!“ Auf diesen Schock wurde noch manches Bier und so mancher Cocktail bestellt – Happy hour bis 24 Uhr!!! Langsam löste sich die Runde auf, man wollte ja fit sein für den nächsten Tag.
Nach dem Frühstück gings zum Ku´damm. Von dort aus ging die Stadtführung per Bus los. Am berühmten KaDeWe, an „Angelas Dampfbügeleisen“ (CSU Gebäude) vorbei, über den Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten Berlins kamen wir wieder am Ku´damm an. Bei der zweiten Runde stiegen wir am Alexanderplatz aus. Im Nikolaiviertel stärkten wir uns erstmals, um gegen 15 Uhr eine einstündige Schiffsrundfahrt auf der Spree zu machen. Danach teilte sich die Gruppe. Die meisten besichtigen den Fernsehturm. Danach besuchten noch ein paar Mädels den Reichstag. Den Abend verbrachte man im Stammlokal Paydos. Für die Radlfahrer – und Inlineskater hieß es gegen 5 Uhr morgens, Antritt zur Heimreise nach Mittergars.
Nach dem letzten Frühstück Sonntagmorgen mussten auch die letzten sechs Abschied von Berlin nehmen. So landete gegen Mittag das Flugzeug in München. Nachmittags kamen die anderen in Dorfen an. Gemeinsam traf man sich nochmals im Valentino um das Berlin - Wochenende ausklingen zu lassen. (Dauerte nicht allzu lange, da die meisten doch sehr kaputt und übermüdet waren).
Susanne Ziegelgänsberger
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