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Der Theaterausflug 2008 nach München
Für einige der Vorstandschaft begann der Morgen schon eine Stunde vor Abfahrt. Damit die Mitreisenden nicht verhungern, schmierte man Butterbrez´n, belegte Semmeln und befüllte, mit Obst sowie Süßem, leckere Lunchpakete.
Gegen halb 9 trafen 16 Theaterfreunde am Dorfplatz ein, der Bus wurde mit Getränke ausgestattet, damit niemand bei der einstündigen Fahrt verdurstet. Kurz nach Mittergars begrüßte Martina Mußner die Mannschaft, stellte den Busfahrer vor (Name: Franz, vom Busunternehmen Buschek). Sie teilte kurz wichtige Informationen über den Tagesablauf mit, wer Martina kennt weiß, was es heißt, „kurz“! In Ramsau hielt man, um noch ein paar Vereinsmitglieder einsteigen zu lassen. Jetzt konnte geschlossen die Reise beginnen. Während der Fahrt wurden alle in drei verschiedenen Teams aufgeteilt, es gab Team BLAU, Team ROT, Team VANILLE. Jeder in diesen Teams hatte einen Becher in der passenden Farbe, sie bekamen eine „Theaterauflugstasse 2008“. Die Aufgabe bestand darin, in München 6 Fotos zu machen, mit einem Passanten, der diese Tasse in der Hand hält und ein jeder seinen Becher. Die Gruppe mit den originellsten Fotos ist der Sieger. Was sich Martina immer einfallen lässt! Uns allen soll es ja nicht langweilig werden, auch wenn wir nur in´d Stod eine fahr´n.. Weiter wurde Hans S. als Stellvertreter der Vorstandschaft ernannt, bekam einen roten Kinderschirm, damit er im Augustiner Bräukeller alle seine „Untertanen“ beisammenhält. Dort fuhren nämlich die meisten der 18 Personen zum traditionellen Weißwurstfrühschoppen hin. Bei strahlend blauem Himmel kamen wir am Münchner Theater für Kinder, in der Dachauer Straße an, hier wurden sechs Leute verabschiedet. Diese schauten sich das Märchen Frau Holle an. Gegen Mittag begab sich diese kleine Gruppe Richtung Hauptbahnhof. Zwei seilten sich ab, um einen GratisProsecco im Karstadt zu sich zu nehmen. Diese waren kurzzeitig nicht erreichbar. Die anderen fuhren mit der Tram in die Landsbergerstraße, wo sie auf den Frühschoppentrupp des Theatervereins trafen. Nach kurzer Zeit erreichte man diese, teilten ihnen mit wo man war und so tauchten die Verschollenen wieder auf. Gemeinsam klönte man noch kurz, ratschte und schon musste man sich wieder auf den Weg zum Hauptbahnhof machen, da gegen 14 Uhr die Stadtrundfahrt begann und man ja auf dem Oberdeck die besten Plätze ergattern wollte.
Zu allererst machte man den Express Circle mit (vom Hauptbahnhof über Max- Joseph-Platz, Marienplatz und Stachus zurück zum Ausgangspunkt). Gott sei Dank nur die kleine Tour – das Bier treibt ganz schön, so schwärmten einige aus um ein stilles Örtchen zu finden. Als alle wieder an Bord waren ging der Grand Circle los (z.B Siegestor, Olympia Park, Pinakotheken, Landtag). Eine Haltestation war Schloß Nymphenburg. Dort stiegen wir aus, jedes Team schwärmte sogleich aus, um den besten Schnappschuss zu ergattern. Hierzu ließ man sich einiges einfallen, sei es ein Brautpaar, eine Gruppe Touristen aus China oder spektakuläre Abseilaktion bei der Brücke). Ich bin gespannt, wer die individuellsten Fotos geschossen hat. Natürlich mussten wir auch das herrliche Herbstwetter genießen. Gegen halb 6 ging es weiter. Am Ende der Stadtrundfahrt entschlossen wir uns, einige Schritte bis zur Oper zu gehen. Einmal quer über die Einkaufsmeile Münchens trafen wir eine Stunde später bei unseren Bus ein. Als alle saßen konnten wir die Reise antreten. Auf dem Weg nach Kalteneck, bekamen wir eine Meditation von Martina und Wolfgang zu hören: „ der Heimflug von Mallorca“. War sehr unterhaltsam!!! Zum Abendessen kamen auch noch weiter Vereinsmitglieder dazu. Gemeinsam ließen wir uns das leckere Essen schmecken. Zur vorgerückten Stunde begaben wir uns dann auf den Heimweg. Dort wurde Martina nochmals aufgefordert, eine kurze Vorschau für den Theaterausflug 2009 zu geben. „wos mach ma im nächsten Jahr?“ fragte sie sich, einige Vorschläge wurden mit den Worten „wern ma wahrscheinlich ned macha!“ abgetan. So steht es noch in den Sternen, wo wir im nächsten Jahr hinfahren. Gesund und heil kamen wir schließlich in Mittergars an. Auf jeden Fall kann ich nur sagen: dieser Ausflug war genauso schön, als wenn man stundenlang unterwegs zu einem Ausflugsziel ist. Ein Sprichwort sagt: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“
Susanne Ziegelgänsberger
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