Seniorenausflug 2014
Lag es an der Hitze der letzten Tage oder an dem unbekannten Ziel – jedenfalls beteiligten sich in diesem Jahr nur
34 Personen am Seniorenausflug, und davon waren 12 Gäste dabei. Schon ein bisschen traurig.
Weil es doch ziemlich warm war, haben wir allen Mitfahrenden ein Getränk spendiert, was gerne angenommen wurde.
Wir fuhren auf der Bauernautobahn Richtung Rosenheim, vorbei an Thansau, Rohrdorf, Neubeuern.
Wegen Hitzereparaturen auf der Inntalautobahn konnten wir diese erst ab Nußdorf befahren, die wir dann bei der
Ausfahrt Kramsach wieder verließen. Dann ging es 14 km weiter auf schmaler Straße (zum Glück kam nichts
Größeres entgegen), im wohltemperierten Bus, durch malerische Gebirgslandschaft mit steilen Felswänden und
tiefen Abgründen bis zu unserem Ziel Brandenberg mit dem schönen, alten Gasthaus „Kaiserhaus“. Schon Kaiser
Franz Josef und seine Gattin Sissi liebten dieses Forsthaus – daher der Name Kaiserhaus. Hier hatten wir unser
Mittagessen bereits bestellt, und so blieb uns viel Zeit für Spaziergänge entlang der Brandenberger Ache oder für
eine Wanderung durch die Kaiserklamm. Ein schmaler, felsiger Weg führt durch eine beeindruckende Schluchten-
landschaft mit Brücken und Tunnel. Malerische, schneeweiße Gumpen wechselten sich ab mit tosenden Wasserfällen
und engen Felsdurchlässen. Sie gilt nicht umsonst als eine der schönsten Schluchtenlandschaft Österreichs. Es war
wirklich ein Erlebnis.
Nach einer kurzen Kaffeepause ging es wieder zurück in die Wildschönau nach Auffach. Hier besuchten wir das
1. Tiroler Holzmuseum. Schon von außen war es ein beeindruckendes, ungewöhnliches Gebäude mit vielen Winkeln
und Türmchen. Im Inneren waren in 32 winzigen Räumen ca. 3.000 Ausstellungsstücke rund um`s Holz zu sehen, die
zum Teil bis in´s 17. Jahrhundert zurückgehen. Da der Inhaber, der in diesem Haus auch wohnt, gelernter
Holzschnitzer ist, waren außer zahlreichen Figuren auch echte Besonderheiten dabei, wie z.B. an einem
Garderobenständer eine Jacke hängt, bei der man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass sie aus Holz geschnitzt ist.
Man könnte sich hier stundenlang aufhalten, bis man alles gesehen hat, aber leider mussten wir unseren Zeitplan
einhalten und wieder weiter.
Zum Abschluss unseres Ausfluges kehrten wir noch zum Abendessen im Postgasthof „Rote Wand“ in Geitau bei
Bayrischzell ein.
Denjenigen, die dabei waren, hat es sehr gut gefallen, und die, die nicht dabei waren, haben Einiges versäumt.
Dann bis zum nächsten Jahr, mit hoffentlich wieder mehr Teilnehmer.
