Senioren auf großer Fahrt, Ausflug 2010

 

 

 

Zu ihrem jährlichen Ausflug brachen 43 Senioren am Montag, den 14. Juni, auf. Unter der bewährten und sicheren Hand von

Robert Thanner ging es über Rosenheim und Bad Tölz zu unserem Ziel Benediktbeuern. Im Kloster Bräustüberl wurden wir

bereits zum Mittagessen erwartet. Leider zogen während dieser Zeit dunkle Wolken auf, und als wir nach dem Essen die

Klosteranlagen erkunden wollten, ergoss sich ein gewaltiger Regenschauer über uns, so dass wir gezwungener Massen

Zuflucht in der Basilika St. Benedikt suchten. Diese ehemalige Klosterkirche wurde 1973 von Papst Paul VI. zur päpstlichen

Basilika erhoben und zum Wallfahrtsort zum Hl. Benedikt ernannt.

Das Kloster Benediktbeuern wurde im Jahre 725 von den Benediktinern gegründet und 1930 von den Salesianern Don Boscos

erworben.

Im Klosterbereich bieten sich zahlreiche Besichtigungen und Führungen an, wie z.B. Heilkräuterführung, Fraunhofer Glashütte, 

kleines Museum für Umwelt und Kultur, wechselnde Ausstellungen für Heimatpflege und natürlich darf auch ein Klosterladen

nicht fehlen.

Nachdem wir einigermaßen trocken den Bus wieder erreicht haben, ging die Fahrt weiter den Kochelsee entlang zum

Wasserkraftwerk Walchensee.

Das Speicherkraftwerk am Walchensee ist eine der ältesten und zugleich eine der leistungsstärksten Anlagen von

E.ON Wasserkraft. 1924 fertiggestellt mit einer Leistung von 124 Tausend kW, erzeugt es heute rund 300 Millionen kW jährlich.

Über sechs 400 m lange Druckrohrleitungen stürzt das Wasser vom hoch gelegenen Walchensee zu den acht Turbinen im

200 m tiefer gelegenen Maschinenhaus am Kochelsee. Sie treiben die Generatoren zur Stromerzeugung an.

Nach ausführlicher Besichtigung und Information ging es wieder weiter den Kesselberg hinauf zum Walchensee, vorbei an einem

Wikingerdorf (hier wurde ein „Wicki“-Film gedreht), um noch einen kurzen Stopp einzulegen zum Spazierengehen oder

Kaffeetrinken.

Und so ging auch dieser Ausflug allmählich seinem Ende entgegen. Noch eine Einkehr zum Abendessen im Gasthof „Zum Moar“

in Wilparting am Irschenberg  rundete diesen Tag (mit nur einem Regenschauer) ab und die Organisatoren denken schon wieder

„wo fahrn ma nächst´s Jahr wieda hi“?!