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Senioren feierten Jubiläum
Ein besonderes Jubiläum konnten die Mittergarser Senioren jetzt feiern. Vor genau 20 Jahren hatte die Vorstandschaft des Frauenbundes unter der Vorsitzenden Edith Obermayr die Idee, einen Seniorennachmittag zu gründen. Seither treffen sich ca. 35 Männer und Frauen jeden zweiten Montag im Monat, um einen gemütlichen Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Fünf Mitglieder der Frauengemeinschaft bewirten und bedienen diese und organisieren einmal im Jahr einen Ausflug. Zu dieser 20-Jahr-Feier kam auch Pfarrer Josef Stemmer, der die Gruppe von Anfang an begleitete. Außerdem waren die ehemaligen Helferinnen eingeladen. Nach einer kurzen Andacht von Pfarrer Stemmer gab es Kaffee und Kuchen. Viel Beifall fand anschließend das selbst geschriebenes Gedicht von Anneliese Sachenbacher über die vergangenen 20 Jahre:
20 Jahre – is a lange Zeit und genau deswegn feiern ma heit. Geburtstog hot des Seniorentreffen Und so an Tog derf ma net vergessn.
Beim Frauenbund is domois de Idee geborn, mir solln was tun für unsre Seniorn. Denn dene is a langweili dahoam, und bsonders dene, de scho san alloan.
Und so ham se 4 Frauen gfunden Die sich Zeit gnomma ham a paar Stunden Und an Seniorennachmittag organisiert. Dann hams gwart, wos passiert, doch sche langsam sans dahermarschiert.
An Unterhoitung hots nia gfehlt Sie ham diskutiert über Gott und de Welt. Kaffee, Kucha und Würstl warn gebotn Und so is da 2. Montag im Monat a fester Termin für alle worn.
A Zeitlang is a Kartn gspuit worn, doch hot se de dann so gärgert, de wo hot verlorn, drum dans jetz liaba ratschn und s Neieste berichtn, ab und zu a a bißl d Leit ausrichtn und vielleicht erzäht da Tralehner Hans wieder irgendwelche Gschichten.
Organisiert ham des domois die Caro und de Kathe, dazu de Regine und de Trautbeck Renate. Doch 3 von dene ham ade scho gsogt, de gehen jetz arbatn, weil des mehra drogt.
Doch d Regine finds mit de ältern Leit schee A in Mittergars, net bloss in Gabersee. Vom Aufhörn redts zwar manchmal scho Doch gebts ihr an Applaus, dann bleibts wieda do. Außerdem helfen jetz dLise, dKarin und dAnnelies Und de Dora springt ei, wenn oane verhindert is.
Vui Freiwillige dann umsonst oiwei Kuacha bacha Damit ma a bißl an Gwinn kinnan macha, dass wenigstens 2 moi im Jahr umsunst ebbs kriang, a Weihnachtsfeier und a Busfahrt ins Gebirg.
Unsa Pfarrer Stemmer war vo Anfang o mit dabei Er hot zwar selten Zeit ghabt, montags um zwei, doch ganz oft hot er an Nikolaus gmacht, und bei de Ausflüg ois Witzerzähler mitglacht, hot jede Kirch und jeden Bauernhof kennt und is a scho auf jedn Berg auffegrennt. Wenn der moi nimma mitfahrn tat, wars im Bus wahrscheinlich ziemlich fad.
Seit neiestem hamm ma an Musiker kriagt, mir ham nämlich an Mariel Sepp angagiert, der so 3, 4 moi im Jahr mit seine Ziach tuat Stimmung einabringa und des is so sche, wia do olle Leit mitsinga.
Jetz gibt’s dann no Lose, jeder kriagt oans, und jeds is a Treffer, a Niatn is koans. Dazu gibts a Taschn zum Preis einedoa Und wer net langt, der kriagt a zwoa.
Doch mei Hois wird jetz trucka, mei Stimm scho ganz rau Und wenn i do so zu eich eineschau, denkts ihr ganz genauso, wos z trinka war recht, aber koa Wasser, des is heit z schlecht.
Bei am Glasl Sekt denkma zruck und schaun ma voraus Und i sog eich bloß oans, lossts ja net aus. Kemmts a weiterhin, solangs hoit a bißl geht Damit der Seniorennachmittag a weiter besteht. Aber jetz kimm i zum Schluß, so ganz allmählich Und dass olle gsund bleibts, wünschen eich de 5 von der Kich.
Ein weiteres Highlight war eine Scherztombola, wo jeder einen mehr oder weniger schönen Preis erhielt. Dazwischen sorgte immer wieder Sepp Mariel mit seinem Akkordeon für musikalische Unterhaltung. Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Stemmer bei den Organisatorinnen für ihre Arbeit und wünschte allen, auch bei der 30-Jahr-Feier noch dabei sein zu können. Ein kaltes Buffet war der krönende Abschluss dieser Jubiläumsfeier.
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