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Jahreshauptversammlung des Fischereivereins
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Am Freitag, den 27.04.12 fand um 20:00 die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fischerei- vereins statt, zum ersten Mal in der Fischerhütte und weil so schönes Wetter war auf der Veranda. Erster Vorstand Hans Bauer begrüßte die 28 Gäste, besonders den Vorstand der Räuber- schützen, Ludwig Huber, den Vorstand der Eisschützen, Rudi Schuster und den Ehrenvorstand, Alois Bauernschmid. Nach einer Gedenkminute für die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Bepp Egger und Sepp Vetter berichtete Hans Bauer über die vergangenen Aktivitäten des Vereins: Die letztjährige JHV fand am 29.04.11 statt, es nahmen 27 Mitglieder teil. der momentane Mitgliederstand beträgt 161 Mitglieder, davon sind 15 Aktive und 6 Jungfischer, das ergibt im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von einem Mitglied. Das Fischerfest fand am 10.07.11 statt und brachte einen neuen Besucherrekord mit sich: zum ersten Mal wurden sämtliche 100 Biertischgarnituren aufgebaut, das einen Besucher- andrang von ca. 800 Gästen zur Mittagszeit entspricht. Bei idealem Wetter fand alles reißenden Absatz. Hans bedankt sich bei allen Kuchenspendern und Helfern, wobei ange- dacht ist, die Anzahl von 850 Fischen zu reduzieren, da alle (ehrenamtliche!) Helfer hart am Limit arbeiteten und nicht verheizt werden sollen. Das Kesselfleisch wurde am Montag von Ursel Bauer und der Mutter von Hans hervorragend zubereitet. Um 19:00 war Essensausgabe un um 19:45 war alles (50 kg Kesselfleisch!) weg. Bei der Nachfeier, auch zum ersten Mal in der Hütte, am 15.07.11 gab es Spanferkel vom Grill und fast alle Helfer kamen. Das Königsfischen am 15.10.11 fand am Jettenbacher Weiher, den uns der Fischereiverein Gars dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hatte, statt. Fischerkönig wurde Stefan Brumbauer mit drei Forellen vor Sepp Ebner und Georg Meindl. Die Weihnachtsfeier am 10.12.11 war mit 15 Gästen leider nur schwach besucht, was der Stimming jedoch keinen Abbruch tat und Rehragout und Gulasch schmeckten hervorragend. Auch beim Fischerkranzl am 17.03.12 waren nur knapp 30 Gäste, doch die Stimmung war super, genauso wie die Steckerlfische und das Stierberger Märzen vom Faß. Der Fischverkauf am Karfreitag war ein voller Erfolg, trotz des bescheidenen Wetters wurde die Rekordzahl von 50 Räucherfischen und 180 rohen Fischen erreicht. Leider wurden nur 40 Fische vorbestellt, aber die Hoffnung, daß sich dies ändert, wird nicht aufgegeben. Es folgte der Bericht des Kassiers Sepp Greißl, der die Finanzen des Vereins erläuterte. Anschließend berichteten die Kassenprüfer, daß bei der Kassenprüfung alles in Ordnung war. Daraufhin wurde die gasamte Vorstandschaft einstimmig entlastet. Der letzte Punkt der Tagesordnung "Wünsche und Anträge" ergab folgendes: Beim Fischerfest kommt weiterhin Stierberger Märzen zum Ausschank. Beim Dorfweiher wird der Zu- und Ablauf verändert, was eine Senkung des Wasser- spiegels zur Folge hat, wodurch sich die Wassertemperatur erhöht und sich dann auch Fischarten wie Brachsen und Karpfen halten können. Außerdem wurden bereits zwei Störe gesetzt, die den Algenbestand niedrig halten sollen.Diese Fische sollten auch im Dorfweiher bleiben, sie sehen zwar schön aus, haben aber furchtbar viele Gräten, eine giftige Leber und das Fleisch schmeckt abscheulich. Die Biberschäden sind zur Zeit relativ gering. An der Fischerhütte soll der Freisitz vollkommen geschlossen und eine neue Küche ange- bracht werden. Wer Vereins-T-Shirts braucht, bitte bei Hans Bauer melden. Sepp Moser fragt nach, ob der Bach auch in seinem Bereich mit Steinen verbaut werden könnte. Dies wird in der Vorstanssitzung nach dem Fischerfest behandelt. Sepp Kobus fragt nach, warum der 1. Vorstand und der Kassier als einzige keine Auf- wandsentschädigung beim Fischerfest erhalten. Dies wird in der nächsten Vorstands- sitzung geklärt. um 20:35 beendete Hans Bauer den offiziellen Teil der Versammlung, doch der Großteil der Gäste blieb noch lange in der Hütte oder vor dem Lagerfeuer (danke Tom) sitzen und genoss die warme Frühlingsnacht, womit der Veranstaltungsort "Fischerhütte" sich bewährt hatte.
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